Die Modernisierung der Strecke München – Mühldorf schreitet voran. Sichtbar wird der Fortschritt beim Projekt „Vier neue Elektronische Stellwerke (ESTW)“, das den Grundstein für den späteren zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung legt. ABS 38 West-Projektleiter Sven Kluba erläutert im Video, wie das Zusammenspiel zwischen Hauptprojekt und Vorabmaßnahmen gelingt und warum die neue Leit- und Sicherungstechnik eine Schlüsselrolle für die gesamte Strecke spielt.
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 sind bereits zwei der vier neuen Stellwerke in Betrieb: Hörlkofen und Thann‑Matzbach steuern seitdem den Zugverkehr auf ihren Abschnitten mit moderner Technik. Diese erste große Baustufe markiert einen Meilenstein für das Projektteam, das innerhalb kurzer Zeit Planung, Genehmigung und Bau erfolgreich umgesetzt hat.
Die zweite Baustufe befindet sich ebenfalls im Zeitplan. Bis Frühjahr 2027 sollen auch die modernen Stellwerke Schwindegg und Heldenstein in Betrieb gehen. Parallel laufen die notwendigen Anpassungen im Stellwerk Dorfen, aus dem die anderen vier Stellwerke gesteuert werden. Mit Abschluss dieser Arbeiten ist das Vorabmaßnahme vollständig realisiert. Die moderne Leit- und Sicherungstechnik verbessert die Pünktlichkeit auf der Strecke und ist ein erster Baustein für die ABS 38.
Um die neue Technik baulich umzusetzen und sicher in Betrieb zu nehmen, sind im Jahr 2026 mehrere Sperrpausen notwendig. In den Oster- und Pfingstferien sowie an einzelnen Wochenenden oder Nächten kommt es deswegen zwischen München und Mühldorf zu Einschränkungen für Fahrgäste. Während dieser Zeiten sorgt ein Ersatzverkehr mit Bussen dafür, dass die Reisenden weiterhin mobil bleiben.
Die Südostbayerbahn informiert zu den Einschränkungen hier: Fahrplanabweichungen und Bauarbeiten bei der Südostbayernbahn
Alle Informationen und Kontaktdaten zum Projekt vier neue Stellwerke München – Mühldorf finden Sie auf dem Bauinfoportal: Bauprojekt München – Mühldorf (Oberbay) ESTW