Wo geht die Reise für das Großprojekt ABS 38 in diesem Jahr hin? Dazu gibt es hier kurzes Projekthintergrund-Update:
Die Einschätzung des Gesamtprojektleiters Alexander Pawlik:
„Wir sind uns der Bedeutung unseres Ausbauprojekts für das gesamte Schienennetz von München bis nach Südostbayern bewusst. Unter der Prämisse einer bestandserneuernden, betriebsstabilisierenden und kapazitätserweiternden Ausbaumaßnahme halten wir an unserem Zeithorizont mit der Inbetriebnahme in den 2030er Jahren fest. Wir gehen nach aktuellem Stand davon aus, dass der PFA 1.4 der erste Planfeststellungsabschnitt der ABS 38 sein wird, für den das Eisenbahn-Bundesamt den Planfeststellungsbeschluss erlässt.
Die Voraussetzung für den Baubeginn ist neben dem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss eine abgeschlossene Bau-Finanzierungsvereinbarung, die sich derzeit in der Erarbeitung befindet. Grundsätzlich werden Neu- und Ausbauprojekte des Bundes, wie die ABS 38, vom Bund finanziert und sind an dessen Haushaltsgrundsätze gebunden. Dabei sind Bund und Bahn im kontinuierlichen Austausch, wie die verkehrspolitischen Ziele des Bundesverkehrswegeplans mit den vorhandenen Haushaltsmitteln bestmöglich erreicht werden können. Konkrete Aussagen zur Finanzierung unseres Ausbauvorhabens hat das Bundesministerium für Verkehr bislang nicht getroffen.
Die Unterstützung des Projekts durch alle Beteiligten hat einen bedeutenden Stellenwert für uns. Denn nur ein Miteinander kann die Umsetzung des Bahnausbaus zum Erfolg führen: für Südostbayern, für das Klima, für die Menschen, für die Wirtschaft und für Europa. Hier zählen wir weiterhin auch auf Sie."
(Foto: © Goran Gajanin | DAS KRAFTBILD)