Erschütterungsschutz

Im nahen Umfeld von Eisenbahnstrecken treten Erschütterungen durch vorbeifahrende Züge auf. Sie breiten sich entweder als Körperschall über das Erdreich oder als Luftschall aus und nehmen mit zunehmendem Abstand zu den Gleisen ab. Teilweise sind diese Erschütterungen noch in Gebäuden nahe den Gleisen als Vibrationen spürbar. Werden durch die Schwingungen der Decken und Wände hörbare Schallwellen erzeugt, spricht man von sogenanntem "sekundären Luftschall".

Grafik: Körper- und Luftschall

Der Schutz vor Erschütterungen ist, wie auch der Schallschutz, im Bundes-Immissionsschutzgesetz  geregelt. Um schädliche Umwelteinwirkungen durch Erschütterungen zu vermeiden, werden entlang der Ausbaustrecke München–Mühldorf–Freilassing entsprechende erschütterungstechnische Untersuchungen durchgeführt, die Immissionen aus bestehenden Anlagen werden als Vorbelastung angerechnet. Maßnahmen zur Minderung der Erschütterungen werden entsprechend dieser Beurteilung auf den Einzelfall abgestimmt geplant.

Eine direkte Beeinträchtigung oder Schädigung der Gebäudesubstanz durch Körperschall, der vom Schienenverkehr ausgeht, ist jedoch auch bei sehr dicht an der Bahnstrecke stehenden Gebäuden nicht zu befürchten.

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Baustelleninformation

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THEMA: Drittes Gleis Freilassing–Grenze D/A

Zwischen Freilassing und der Grenze zu Österreich bauen wir für Sie ein zusätzliches Gleis. Ziel ist unter anderem eine verbesserte S-Bahn-Verbindung nach Salzburg – künftig im 15-Minuten-Takt.
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